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Die Rubrik Mein Nachttisch
ist für aktuellere Bücher in mein Weblog
umgezogen.
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Es ist schön, mal mit der anderen
Seite mitzufiebern und nicht immer nur um die Guten zu bangen.
Margaret Weis & Tracy Hickman präsentieren in »Quell
der Finsternis«, dem ersten Roman der Trilogie »Stein
der Könige«, den Werdegang des jungen Prinzen Dagnarus
und seines Prügelknaben Gareth.
Dagnarus, ständig getrieben von der Eifersucht auf seinen
Halbbruder und Thronerben Helmos, entwickelt sich Dank Gareths
Hilfe zu einem Bösewicht, der seinesgleichen in der fiktiven
Welt Loerem sucht. Doch auch Gareth ist anfangs nicht böse,
sondern nur ein Opfer der Launen Dagnarus'. Um dem Prinzen zu
gefallen entwickelt sich der Prügelknabe zu einem mächtigen
dunklen Magier. Während Gareth den Absprung verpasst und
nicht mehr zurück kann, seinem Freund und Prinzen treu
zur Seite zu stehen, hat Dagnarus nur zwei Ziele vor Augen:
Die wunderschöne Elfenlady Valura zu gewinnen und König
von Vinnengael zu werden. Doch Valura ist verheiratet und in
der Rangfolge ist Dagnarus' Bruder Helmos der nächste.
Durch Intrigen und Magie kämpft sich Dagnarus an sein
Ziel heran.
Sehr schöne Umsetzung des Fantasy Rollenspiels »The
Sovereign Stone«, das Margaret Weis & Tracy Hickman
nach einer Vorlage des Fantasymalers Larry Elmore entwickelten.
In einer Welt in der Zwerge die besten Reiter sind, Orks erfahrene
Seefahrer, einem Kontinent wo Paladine des Guten, gesegnet von
den Göttern und ausgestattet mit magischer Macht gegen
vampirähnliche dunkle Paladine kämpfen, wo Drachen
die Hüter der Zeit beschützen und Elfen untereinander
intrigieren.
Das Böse triumphiert in diesem Roman. Wie
gewohnt, wissen es Weis und Hickman gekonnt zu unterhalten,
da verzeiht man ihnen zwischendurch auch gerne mal etwas Geschwafel.
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Zurück auf Eldh überschlagen
sich die Ereignisse. Wer hat die Götter ermordet, was ist
mit dem geheimnisvollen Artefakt, warum kann nur Travis Wilder
den Dämon, der unter der alten Stadt Tarras ruht, bezwingen?
Die Fragen beantwortet Mark Anthony im sechsten
Teil um die letzte Rune. Und ganz gleich aus welcher Charaktersicht
er schreibt, es bleibt verdammt spannend. Anthony legt ein hohes
Tempo vor, verknüpft die losen Fäden miteinander und
vergisst niemals die menschliche Seite seiner Helden.
Das Ende des Romans ist ein gemeiner Cliffhanger
- und einige Fragen bleiben weiterhin offen: Für wen wird
sich Travis entscheiden, wem wird er letztendlich seine Liebe
schenken? Dem tapferen Ritter Beltan oder der exotischen, schönen
Meuchelmörderin Vani, der es bestimmt ist, mit Travis zusammenzukommen?
Gut, diese Antworten werden warten müssen, denn ich stürze
mich zunächst in ein anderes Fantasy-Abenteuer. |
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Teil 5 von Mark Anthonys Fantasy
Saga. Wie gewohnt präsentiert der Autor wieder zwei große
Handlungsstränge. Zum einen erlebt der Leser, wie es Travis
Wilder und Grace Beckett nach ihrer Rückkehr auf die Erde
ergeht. Sir Beltan liegt im Koma in der Notaufnahme des Denver
Memorial Hospitals. Und nachdem der Konzern Duratek auf Travis
und Grace aufmerksam wird, nehmen sie Kontakt zu den Suchern
auf. Hadrian Farr und Deirdre Falling-Hawk sind sofort zur Stelle,
um zu helfen. Derweil geschehen auf Eldh mysteriöse Dinge:
In der alten Stadt Tarras werden Götter ermordet. Falken,
Melia, Aryn, Durge und Lirith machen sich auf, das Rätsel
um die Morde zu ergründen.
Der Roman Dark Remains ist in Deutschland
wieder in zwei Teilen »Der Tod der Götter«
und »Die sterbende Stadt« erschienen. Band 1 hat
mich wieder in den Bann der Saga gezogen: Einfach unwiderstehlich! |
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»Der Tempel« beginnt
wesentlich langsamer als »Ice Station«. Dadurch schafft
es Reilly sogar eine wesentlich dichtere Amtosphäre als bei
»Ice Station« aufzubauen, wenn ich auch mit dem Charakter
des William Race nicht warm werden will. Der Mann ist mir zu platt
und eintönig und für einen Gelehrten wird dann zu schnell
zum Superman, der 007 und Rambo gleichermaßen in den Schatten
stellt. Einige unglaubwürdige Ereignisse reihen sich auch
in diesem Roman aneinander. Das Sonnensystem Alpha Centauri mit
dem Drittstern Proxima wird plötzlich zu einer Galaxie, das
nie in Serie gegangene Sturmgewehr G11 hat einen Rückstoß
(es ist als Rückstoßfreie Feuerwaffe konzipiert) und
kann mit einem EMP lahmgelegt werden, das BKA auf einem Himmelfahtskommando
in Peru und die Militärränge wurden unsauber recherchiert
und der NVA entnommen. Na, Hauptsache es blieb spannend. Mehr
Reilly bitte, aber später. Jetzt kommt erst was anderes auf
den Tisch. |
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Achterbahnfahrt in Buchform. So könnte man
Matthew Reillys Roman bezeichnen. Es passiert ständig was.
Haarsträubende Actionszenen reihen sich aneinander, der
Plot der Geschichte ist so hohl, wie die Höhle unter dem
Eis, der Stil lässt zu wünschen übrig, und trotzdem
bekommt dieser Roman von mir einen Daumen hoch, weil er mich
einfach gut unterhalten und gefesselt hat. James Bond und Indiana
Jones in Buchform, so beschrieben, als würde man sich einen
rasanten Actionfilm ansehen. Mehr davon!!
Mit Dank an Guido Latz für den Hinweis auf Matt Reilly. |
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»Anubis« - der Titel hat mich gereizt,
die Kurzbeschreibung, Ägypten sowieso und Wolfgang Hohlbein
habe ich bisher immer gerne gelesen, wenn ich nach der Überdosis
»Anders« auch erst einmal genug hatte. »Anubis«
hatte für genau 86 Seiten und 2 1/2 Kapiteln die Chance,
sich bei mir beliebt zu machen.
Die Chance hat der Roman leider vertan. Ich muss den Kundenrezensionen
bei Amazon zustimmen: Das Buch ist langweilig, nichtssagend,
unspannend und nicht einmal ansatzweise unterhaltsam. Ich habe
selten einen Roman abgebrochen - hier musste ich es tun, da
das Lesen einfach zur Qual wurde. |
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Nun ja ... irgendwie wurde der
Roman wieder rückläufig nach dem überaus spannenden
zweiten Band. Das dritte Buch hat wieder einige Längen,
allerdings nicht so sehr, wie der Einstiegsroman. Insofern hat
mir »Sonnenstürme« wieder außerordentlich
gut gefallen. Es passiert viel, verändert sich viel und
es gibt einige gemeine Cliffhanger. Andersons Roman strotzt
wieder vor lebendigen Charaktere, diplomatischen Finessen und
üblen Intrigen. Die vier »Zivilisationen« (Terranische
Hanse, Ildiraner, Roamer und Theronen) müssen tiefe Schicksalsschläge
hinnehmen und irgendwie krempelt sich in diesem Roman alles
um, was Anderson vorher begonnen hat. Jess Tamblyns Wandlung
will mir nicht ganz so gefallen, dafür kommt seine Schwester
Tasia besser zur Geltung. Sarain langweilt, mehr von Peter und
Estarra hätten reingekonnt, wen interessiert eigentlich
Celli? Da war mir Orli Corvitz schon lieber. Rlinda Khett ist
immer ein paar Zeilen wert und gut ins Zeug gelegt hat sich
Davlin Lotze. Und Jora'h kann man einfach nur bedauern ...
Sie sehen schon selbst: Die reinste Familiensaga
- aber durchaus lesenswert. |
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Ich liebe es, wenn man mitraten kann, wer der Mörder
ist. Verdächtige gibt es genug, ein paar Spuren lassen sich
sogar lösen, doch den Clou spart sich David Baldacci bis
zum Schluss auf. Spannender Thriller im Agenten-und Anwaltsmilieu
mit schönen, lebendigen Charakteren. Durchaus flüssiger
zu lesen, als "Die Versuchung", jedoch nicht sooo flott
wie die Dan Brown Romane. |
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Teil 4 der Sage um die letzte Rune: »Die
Flammenfestung«
Mein verzeihe mir den ordinären Ausspruch, aber ich muss
es einfach loswerden: Meine Fresse! Im zweiten Teil um die Verbrannten
zieht Mark Anthony noch einmal alle Register. Und ständig
fragte ich mich: Wie will er das alles auf so wenigen Seiten
noch schaffen? Er hat es geschafft. Und wie! Und wieder einmal
besticht der Roman durch seine unvorhersehbaren Wendungen und
die wahnsinnig menschlichen Charaktere, die der Leser einfach
allesamt lieb gewinnen muss. Auch Beltans Schicksal ist ein
genialer Schachzug, auch wenn ich ihn nicht unbedingt gutheißen
kann ;-) |
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Die Letzte Rune, Teil 3 »Der Runensteinturm«
- mit Dank an Sascha Hausberg für das Weihnachtsgeschenk
2002.
Ungewöhnliche Wege für einen Fantasy-Roman, beschreitet
Mark Anthony. Das erste Drittel spielt komplett in der Gegenwart
der Erde und lässt jene mittelatlerliche Welt Eldh, die
wir aus dem Vorgängerband kennen, zuerst schmerzlich missen
- doch als dann Hadrian Farr und Deirdre auftauchen, geht es
rasant und spannend ab. Vor allem Deirdre Falling Hawk - Mark,
wie bist du auf diese geniale Frau gekommen?
Und dann im zweiten Drittel des Romans geht es auf nach Eldh
und das nicht zu knapp. Nur Melia hab ich vermisst, aber dafür
entschädigt die Hexe Lirith etwas ;-) |
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Band 2 »Der Fahle König« in der
Knaur-Neuauflage von 2004. Sehr spannend geht es in dem für
Deutschland 2. Teil zu, der in den Staaten zusammen mit Band 1
als ein einziger Roman erschien. Die meisten Rätsel werden
gelöst, Travis Wilder und Grace Beckett überwinden ihre
Vergangenheit - aber nicht nur sie, denn auch Lord Beltan und
Lady Aryn müssen mit den Schatten ihres Lebens fertigwerden
und über sich hinauswachsen. Spannend und bezaubernd bis
zum Schluss, daher lese ich jetzt auch sofort den dritten Roman. |
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Ich ärgere mich ein wenig darüber, dass
ich die Bücher um Mark Anthonys Saga von der letzten Rune
vier oder fünf Jahre ungelesen im Regal liegen ließ.
Wirklich eine Fantasy-Perle, deren erster Band mir sehr gefallen
hat und mich daran erinnerte, warum ich früher eigentlich
gerne Fantasy-Romane gelesen habe. Lebendige Charaktere, große
Geheimnisse, eine faszinierende, mittelalterliche Welt und die
finsteren Gesellen, die nicht fehlen dürfen, sind die Zutaten
für 'Die letzte Rune'. An einigen Stellen hätte ich
den Übersetzer allerdings gern etwas erschossen und Herr
Anthony bringt etwas die Rangfolge von Adelstiteln durcheinander
- aber ansonsten macht des Lust auf mehr! |
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Band 6 der Reihe Der siebte Turm mit dem
Titel »Der violette Schlüsselstein«. Okay auf
Deutsch heißt er Der violette Sonnenstein, aber
Schlüsselstein passt besser, und im Original ist auch vom
Keystone die Rede. Noch einmal lässt Garth Nix seine
Helden zu Höchstform zu einem gewaltigen, magischen Showdown
auflaufen. Insgesamt waren die sechs Romane lesenswert, spannend
und haben viel Spaß gemacht. |
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Band 5 »Die Schlacht beginnt«. Diesmal
mit jeder Menge Action und unerwarteten Handlungswendungen. Sehr
schön, sehr lesbar, gefällt auch nach dem fünften
Abenteuer noch. Nun denn, auf zum großen Finale! |
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Band 4 »Jenseits der Grenze« aus der
Reihe Der siebte Turm führt die Abenteuer des Magiers
Tal und der Schildjungfrau Milla gnadenlos weiter. Diesmal.wechseln
sich die Perspektiven zwischen Tal und Milla ab, da beide auf
unterschiedlichen Missionen unterwegs sind - und es gibt wieder
einige überraschende Wendungen. So langsam treibt die Serie
ihrem Höhepunkt entgegen und das Ende des Buches ist wirklich
sagenhaft spannend. |
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Es bleibt spannend. Nein, es wird spannender. Die
Abenteuer in der Geistwelt Aenier hatten es in sich. Schöne,
neue Ideen hat Garth Nix dort umgesetzt. Zauberhaft. Und die Geheimnisse,
die um die Fantasywelt ranken, die er geschaffen hat, werden nach
und nach gelüftet. Ich bin bisher sehr angetan und hoffe,
dass nach der "Halbzeit" auch die restlichen drei Bände
das Spannungsniveau halten können. |
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Der siebte Turm Band 2 »Mauern des Todes«.
Die Charaktere sind eingeführt, die Vorgeschichte ist erzählt,
der Leser hat jetzt eine ungefähre Vorstellung von der
Welt, in dem die Geschichte spielt. Spannender als der erste
Band knüpfte der zweite Roman der sechsteiligen Saga um
den siebten Turm nahtlos an seinen Vorgänger an - und hält
wieder einige Überraschungen bereit.
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»Sturz in die Dunkelheit«, Band 1 der
Saga um den Siebten Turm aus dem Hause Lucas Books ist eine amüsante,
kurzweilige Fantasyjugendgeschichte. Stilistisch teilweise eher
schwächelnd, was aber durch eine gehörige Portion Fantasie
ausgeglichen wird, die den Leser in eine atemberaubende, neue
Welt wirft. Keine 08/15-Fantasy, sondern schon ein neues, durchdachtes
und eigenständiges Universum, das m.E. in der Form noch nicht
dagewesen ist. |
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Der neue alte Dan Brown.
Wie angekündigt, habe ich vor dem Lesen meine Erwartungen
ob dieses Erstlings heruntergeschraubt. Gerade zu Beginn des
Romans hatte ich auch das Gefühl, dass Brown nur schwerfällig
in die Pötte kommt. Von seinen anderen Romanen war man
es gewohnt, dass er Fakten geschickt in die Handlung einwebt,
doch hier ergießt er sich in langwierigen Rückblicken
in die Vergangenheit, um möglichst schnell seine Charaktere
zu beschreiben. Doch es wird besser. Der Roman nimmt Fahrt auf,
und spätestens nach den ersten dreißig Seiten hat's
den Leser dann wieder gepackt. Diabolus ist eher vergleichbar
mit Meteor, denn auch hier wird an verschiedenen Schauplätzen
die Handlung vorangetrieben. Nebenbei wieder das allseits beliebte
Spielchen: Allgemeinbildung mit Dan Brown, während er quasi
im Vorbeigehen die Bedeutung oder Herkunft von Wörtern
wie sincere oder bug erklärt.
Nach dem Genuss des Buches habe ich mich selbstverständlich
sofort bei der National Security Agency erkundigt, ob sie wirklich
so einen Superdechiffriercomputer wie den TRANSLTR besitzen.
- Sie haben mich ausgelacht. ;-) |
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Der Klappentext geht leider etwas
am Inhalt vorbei, denn das Versprechen LuAnn Tylers, auch nur
einer Mennschenseele etwas von ihrem Vermögen zu erzählen,
ist nicht direkt mit ihrer Bereicherung verbunden - das kommt
erst viel, viel später. »Die Versuchung« ist
ein spannender Thriller in zwei Teilen mit einer zeitlichen
Differenz von 10 Jahren. Am Ende des ersten Teils fragt man
sich, was denn jetzt noch kommen möge, da doch die Handlung
in sich schlüssig und abgeschlosen scheint - doch weit
gefehlt, denn der zweite Teil ist noch weitaus spannender als
der erste. David Baldacci nimmt sich Zeit für die Charaktere,
manchmal wirken zu viele Gedankengänge ausbremsend und
langatmig, auf der anderen Seite erhält man ausgezeichnete,
wohl durchdachte Personen. Das "Was wird als nächstes
geschehen" hält den Leser pausenlos bei der Stange
und zwingt ihn dazu, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen
- so ist es mir jedenfalls ergangen. Trotz einiger stilistischer
Mängel, zu raschem Perspektivenwechsel und einer an zwei,
drei Stellen zu konstruierten Handlung, hat mir das Buch sehr
viel Spaß bereitet und war in weniger als zwei Wochen
(bei 637 Seiten) für meine Lesegeschwindigkeit sehr zügig
durchgelesen. Eine Verfilmung dazu würde mir auch gefallen!
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Nina Blazons Roman gewann den Wolfgang-Hohlbein
Preis und belegte beim Deutschen Phantastik Preis den ersten
Platz in der Kategorie »bestes Roman-Debüt national«.
Zurecht, wie ich sofort sagen muss! »Im Bann des Fluchträgers«,
der erste Roman der Woran-Trilogie, entführt den Leser
in eine ferne Fantasywelt, die so detailliert ist, dass man
tief in sie eintauchen und die Realität um sich herum vergessen
kann. Der Roman ist voller fein skizzierter Charaktere. Keine
strahlenden Helden, sondern Menschen wie du und ich mit allen
Macken und Kanten. Spannende Story und interessante Wendungen
machen das Werk zum reinsten Lesevergnügen. Mir persönlich
ist der Roman lediglich zu "pferdelastig" und es fehlt
eine Landkarte der Welt, in der er spielt - etwas, was bei einem
Fantasy-Roman schon ein Muss ist. Den zweiten Teil spare ich
mir auf, bis der dritte im Herbst erschienen ist, um beide an
einem Stück lesen zu können.
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Es bleibt spannend. Im vierten
Teil fährt Hohlbein noch einmal alle Geschütze auf,
die sich leider zwischendurch in langatmigen, überflüssigen
Szenen verlieren. Weniger wäre hier mehr gewesen. Dennoch:
Ein überraschendes Ende, das auf diese Art und Weise nicht
ganz vorhersehbar war. Leider versäumt es Hohlbein schlüssig
zu erklären, warum das ganze Schlachten nicht schon viel
früher von Anders' Vater beendet wurde.
Fazit der gesamten Reihe: Interessant, spannend, lesenswert
- aber zu lang. Zu viele Wiederholungen von Gedanken und Gesprächen,
die sich einfach nur im Kreise drehen, verpassen den vier Büchern
gewisse Längen. »anders« hätte das Zeug
zum Bestseller gehabt, wenn die Handlung auf einen 800-Seiten-Roman
zusammengestutzt worden wäre - die doppelte Menge auf vier
Bücher verteilt, war jedoch eindeutig zu viel des Guten.
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Im dritten Teil bleibt es spannend. Die ausufernden
Kapitel der Belagerung und der Kampf um die Torburg erinnern
manch einen vielleicht an die Schlacht um Helms Klamm oder Minas
Tirith. Das macht allerdings nichts, denn Belagerungsszenen
gibt es derer vieler in Fantasy- oder historischen Romanen.
Obwohl ich erst jüngst Teil 5 der Chronik der Unsterblichen
aus Hohlbeins Feder gelesen habe, in dem es um die Belagerung
der Stadt Wien geht, sind die Szenen in »anders 3«
erfrischend anders *g* dargestellt. Auch hier verschenkt Hohlbein
allerdings wieder einen Rätselpunkt, als er nicht oft genug
betonen kann, dass der geheimnisvolle schwarze Reiter, der das
Heer der Wilden anführt, Anders so schrecklich vertraut
vorkommt. Nach der typischen Hohlbein-Prämisse "Totgesagte
leben länger" kommt für diesen Mann eigentlich
nur eine Person in Frage.
Ein guter Roman muss bewegen und mitreißen - am Eindrucksvollsten
ist das, wenn es ein Autor schafft, dem Leser eine Träne
aus den Augen drücken zu lassen. Es war verdammt unfair,
einen lieb gewonnenen Charakter sterben zu lassen, Wolfgang,
wirklich!
Leider wiederholen sich in diesem Roman auch die "guten
Dutzende", die "guten Stunden" und die "guten
Kilometer" bis zum erbrechen. Gibt es eigemtlich auch böse
Dutzend und böse Kilometer? Hat das Lektorat geschlafen
oder sich nicht getraut?
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Der zweite Teil verändert
sich thematisch ein wenig. Während im ersten Roman noch
eher eine postatomare Endzeitwelt geschildert wird, driftet
»anders« jetzt ins Reich der Fantasy ein. Elfenartige
Wesen, die sich selbst Elder nennen, scheinen direkt
aus dem Herrn der Ringe entsprungen zu sein. Und mehr als einmal
glaubt man, die Stadt Tiernan könne getrost eine Mischung
aus Minas Tirith und Bruchtal sein. Spannend bleibt es allemal,
wenn auch die Action gegenüber Teil 1 deutlich weniger
wird, so setzt Hohlbein im zweiten Roman mehr auf Rätsel
- beispielsweise als Anders und Katt die Höhlen Tiernans
erkunden und auf eine aufgegebene Bunkerbasis stoßen.
Leider verschenkt Hohlbein zu viele Hinweise, die bereits einige
Rätsel lösen lassen - so dürfte es nach dem Genuss
von Band 2 keinen Zweifel mehr geben, wer eigentlich der geheimnisvolle
Gott Oberon ist.
Anmerkung für den Lektor: Man darf auch
streichen, wenn der Autor Hohlbein heißt. Grundsätzlich
sollte man ihm das Wort "gut" als Schätzwert
verbieten, denn der inflationäre Gebrauch selbigens, dazu
noch falsch angewandt (drüben stand ein gutes Dutzend,
statt: drüben stand gut ein Dutzend...) nervt auf die Dauer
so sehr, dass man auch nicht mehr drüber weglesen kann
:-(
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Nach dem sehr schnell und spannend
geschriebenen Roman Dan Browns geht es Wolfgang Hohlbein eine
Stufe langsamer an. Zwar strotzt »Die tote Stadt«
vor Action und Überraschungen, allerdings will die Handlung
am Anfang nicht wirklich in Gang kommen und zieht sich eher
schleppend dahin. Selbst in Actionszenen nehmen zu viele Gedankengänge
des Protagonisten den Drive aus der Handlung.Und an manchen
Stellen drängt sich einfach die Frage auf: Muss dies alles
in der epischen Breite beschrieben werden? Geht es nicht zügiger?
Die Story hätte ruhig etwas kürzer sein können,
dann hätte Ueberreuter sich auch nicht genötigt fühlen
müssen, gleich vier Bücher aus einem Roman zu machen.
Noch eine Sache am Rande: Ein Jugendroman ist nicht notwendigerweise
ein Jugendroman, wenn ein Jugendlicher mitspielt - bei »anders«
nimmt Hohlbein da keine Rücksicht auf Verluste. Dennoch
lesenswert bisher und ich bin gespannt wie es im zweiten Teil
weiter geht ...
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Ei der Wahnsinn! Da ich zuerst die beiden jüngeren
Romane Dan Browns gelesen habe und diese in aller Munde sind,
habe ich bei »Meteor« meine Erwartungen herunter
geschraubt. Ich dachte mir, vielleicht war er anfangs ja gar
nicht so gut. Weit gefehlt - der Roman steht den beiden anderen
in nichts nach - Spannung, Rätsel, Nervenkitzel und das
Seite für Seite. Diesmal ist der Actionanteil deutlich
höher als bei »Illuminati« oder »Sakrileg«.
Zwar sind Agentenromane und Verschwörungstheorien nicht
unbedingt der neueste Stoff, doch Dan Brown hat es auch hier
geschafft, einen superspannenden Thriller vorzulegen, den man
nicht mehr aus der Hand legen mag.
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Das war er also, der Antares-Dreiteiler von Michael
McCollum. Herzlichen Dank an Dirk van den Boom für das
nette Geschenk und die über 900 Seiten Lesevergnügen.
Mir tun all die Leser Leid, die bereits in den späten 80ern
die ersten beiden Romane gelesen haben und 16 Jahre auf eine
Fortsetzung warten mussten.
Warum das so ist, erfährt der Interessent in einem Interview,
das Dirk van den Boom für die Zeitschrift phantastisch!
mit Michael McCollum führte. |
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Während Band 1 der Saga
der sieben Sonnen ein eher ruhiger Roman war, der den Leser
nach und nach mit den Charakteren des von Kevin J. Anderson geschaffenen
Universums vertraut machte, legt Anderson im zweiten Band die
Betonung auf die Handlung. Es steht weiterhin die Geschichte der
verschiedenen Völker, Clans und Familien im Vordergrund,
doch durch die Handlung zieht sich jetzt der Krieg gegen die unbegreiflichen
Wesen namens Hydroger, die in Gasriesen beheimatet sind. Anderson
treibt die Handlung voran, lässt den Vorsitzenden der Terranischen
Hanse weiter sein Intrigennetz spinnen, bringt den Sense of
Wonder mit den vielen von ihm geschaffenen Kulturen und dem
Untergang einer uralten Rasse nach vorn und lässt im zweiten
Teil auch die Action nicht zu kurz kommen. Knapp 600 Seiten, die
sich lohnen! |
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Auch der sechste Roman der Reihe um den Unsterblichen
Andrej hat es in sich. Nicht ganz so actionlastig wie sein Vorgänger,
dafür aber mit vielen Geheimnissen gewürzt, die erst
am Ende mit einer überraschenden Lösung aufwarten.
Mehr davon!
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Der fünfte Roman von Hohlbeins Vampirserie,
die ursprünglich eigentlich eine Highlander-Reihe in Buchform
sein sollte. Ja, Andrej ist zurück, definitiv. Der Roman
knüpft stilistisch und inhaltlich an die Bände 1 und
2 an und wetzt damit das tiefe Loch, das Hohlbein mit den Bänden
3 und mehr noch Band 4 gerissen hat, aus. Trotz der typischen
"Hohlbeinorismen" eine interessante und spannende Lektüre,
die wieder Lust auf den Folgeband macht. Was ich vom vierten Roman
nicht behaupten konnte, daher stand der fünfte über
ein Jahr lang ungelesen in meinem Regal. |
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Eigentlich kann man dieses Buch immer wieder
lesen. Ich habe es jetzt zum zweiten Mal gelesen und mich noch
einmal von der Geschichte um Tom und Sina Heidkamp verzaubern
lassen.
Anam Cara von Nicole Rensmann ist ein ungewöhnlicher Roman,
der beim Lesen tiefe Emotionen weckt. Immer noch! Das Buch wurde
zurecht für den Deutschen Science Fiction Preis nominiert! |
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Der neue Beststeller von Dan Brown stürmt
alle Hitlisten. Ein Filmstudio soll sich bereits die Rechte
an dem Werk gesichert haben. Mir wäre natürlich lieber,
man würde zuerst "Illuminati" verfilmen, denn
das ist der eigentliche Vorgänger zu "Sakrileg".
Ein neuer Roman um den Symbolologen Robert
Langdon aus Harvard. Einfach Wahnsinn! Stilistisch kein Meisterwerk,
reicht noch immer nicht an die beiden Eschbach-Romane, die ich
unten erwähnte heran, aber ist verdammt nah dran!
Und wenn Opus Dei noch sehr in dem Roman das
"Hühnchenrupfen mit der Kirche sieht" - für
mich lautet die Botschaft dieses Buches: Es ist
nicht wichtig, woran man glaubt, sondern dass man glaubt! |
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Ausnahmsweise passt der deutsche Titel einmal
besser als das Original "Angels & Demons" - denn
es geht nur um die Illuminati. Und das nicht zu knapp. Der Roman
ist der reinste "Page Turner" - nicht ganz so fesselnd
wie Eschbachs "Jesus Video", aber doch so sehr wie
"Eine Billion Dollar" - zwei Romane, die ich für
die besten aller Zeiten halte. "Illuminati" hat mir
sehr gefallen und großen Spaß bereitet. Und der
Nachfolger soll noch besser sein, ich bin gespannt! |
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Der 8. Band der Reihe »Das Volk der Nacht« von Maddrax-Autor
Jo Zybell. Eine nette, kurzweilige Geschichte, die leider alles
andere als mit dem Vampira-Universum zu tun hat. Die Story liest
sich, als hätte der gute Jo sie noch in der Schublade gehabt
und dann für Das Volk der Nacht umgeschrieben. Wegen des
mangelnden Serienbezugs gibt es leider nur einen Querdaumen. |
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Band 17 von Sylke Brandt - ein kurzweiliger Gerichtsthriller,
der Fans von Filmen wie "Eine Frage der Ehre" begeistern
wird. Hat mir sehr gefallen und bekommt einen Daumen hoch! |
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